Kredite versus Geldanlage
Kredite ermöglichen Konsumenten Anschaffungen zu tätigen, die über den eigentlichen finanziellen Spielraum hinausgehen. Bei einem Kredit erhält der Kreditnehmer von Kreditgeber Geld zur Verfügung und dieses „geliehene“ Geld muss der Kreditnehmer an den Kreditgeber inklusive Zinsen zurückzahlen. Waren noch vor Jahren nur Banken Kreditgeber, so hat sich dies in der heutigen Zeit geändert, denn auch Privatleute vergeben an fremde Personen Kredite, diese Kreditvergabe erfolgt über spezielle Internetportale. Kredite werden zum Beispiel für folgendes aufgenommen: Kauf eines Hauses/Eigentumswohnung, Kauf eines Fahrzeuges (Auto, Motorrad, usw.), für den Kauf von Möbeln, für eine Urlaubsreise, für einen Umzug, für elektronische Artikel, für den Kauf von Haushaltsgeräten usw. Die Anzahl der Gründe ist sehr vielfältig und auch das Kreditangebot ist sehr vielfältig. Es gibt Immobilienkredite, Autokredite, Sofortkredite, Ratenkredite, Studentenkredite, Ausbildungskredite usw. Alle Kredite haben etwas gemeinsam, sie müssen alle getilgt werden und dies in der Regel in monatlichen Raten. Die Höhe der Raten sowie die Laufzeiten sind verschieden, denn sie sind von verschiedenen Faktoren abhängig. In der Regel überprüfen die deutschen Banken die Bonität der Kreditantragsteller mittels einer Einsicht in die Schufa, fällt diese Überprüfung negativ aus, so erhält der Kreditantragsteller eine Kreditabsage. Diese Kreditantragsteller haben die Möglichkeit das benötigte Kapital durch einen Schufafreien Kredit zu beschaffen. Bei den Schufafreien Krediten müssen die Konsumenten meisten mehr Zinsen zahlen und es gibt in diesem Bereich sehr viele schwarze Schafe, hier sollte alles genau überprüft werden. Kredite ermöglichen den Konsumenten Anschaffungen zu tätigen ohne lange hierfür sparen zu müssen. Aufgrund dessen, dass die Werbung den Konsumenten suggeriert das ein Kredit heute ganz normal ist, befinden sich immer mehr Menschen in der Schuldenfalle. Ein Kredit sollte nur aufgenommen werden, wenn dies unumgänglich ist, denn ein Kredit ist immer mit Gebühren verbunden.
Zu den klassischen Geldanlagen zählen zum Beispiel die folgenden Anlagevarianten: Sparbücher, Tagesgeld, Festgeld, Sparbriefe, Währungs- sowie Aktienhandel, Bausparen, der Kauf von Eigentum, Anleihen, Fonds-Sparen und weitere. Viele Anleger entscheiden sich nach wie vor für klassische Anlagevarianten, denn diese haben sich oftmals über Jahre bereits bewährt bzw. das Risiko dieser Geldanlagen ist bekannt. Die verschiedenen Geldanlagevarianten unterscheiden sich in risikoarme und in risikoreiche Geldanlagen. Der Währungs- und Aktienhandel bzw. die Investition in diese zählt zu einer risikoreichen Geldanlage. Die Aktien können zum Beispiel an Wert verlieren und dies führt zu Verlusten bei den Anlegern. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist der Währungs- und Aktienhandel starken Schwankungen ausgesetzt, denn sie sind mit der wirtschaftlichen Entwicklung stark verbunden. In Krisenzeiten kann es sehr schnell zu hohen Kursverlusten kommen. Anleger die diese Anlageform wählen, sind sich in der Regel über das hohe Risiko bewusst. Sparbücher, Festgeld, Tagesgeld, Bausparen sowie zum Beispiel die Sparbriefe gelten als sichere Geldanlage. Das hier eingezahlte Kapital ist durch die gesetzliche Einlagensicherung geschützt und diese Geldanlagenvarianten unterliegen keinen Kursschwankungen, es kann allerdings zu Zinsschwankungen kommen. Die zu erwartenden Renditen sind von der gewählten Geldanlage abhängig. Wird Geld in Eigentum investiert so geschieht dies meistens in der folgenden Kombination: Eigenkapital + Immobilienkredit. Bei dieser Geldanlage findet eine Kombination aus Kredit und Kapitalanlage statt.