Tagesgeld oder Sparbuch
Beim monatlich verdienten Einkommen wird meist nur etwas mehr als das tatsächlich Benötigte auf dem Girokonto gelassen und der Rest für Notfälle, Rechnungen oder größere Anschaffungen angelegt. Doch wo ist das Geld am besten aufgehoben, auf dem herkömmlichen Sparbuch oder einem modernen Tagesgeldkonto?
Das Sparbuch ist nach wie vor die beliebteste Methode der Deutschen, ihr hart verdientes Geld sicher zu sparen. Doch leider bietet das Anlagenkonto kaum Zinsen von ca. 1%, mit denen nicht einmal die Inflationsrate abgedeckt wird und die auch bei fünfstelligen Beträgen nur auf ca. 2% Prozent steigt. Zudem ist es nicht möglich, spontan auf das gesamte Geld zuzugreifen. Man kann pro Monat nur ein gewisses Limit abheben und muss größere Beträge mindestens drei Monate vorher ankündigen, da ansonsten Vorschusszinsen fällig werden. Flexible Nutzung und das Aufbewahren von Geld für Notfälle sind damit nicht möglich, da sich das Sparbuch außerdem erst nach einer Kündigungsfrist von drei Monaten aufheben lässt.
Daher ist es empfehlenswert, auf ein Tagesgeldkonto umzusteigen, das bereits ab dem ersten Euro mit 3 Prozent verzinst wird. Der Zinssatz kann zwar jederzeit von der Bank, ohne Rücksprache, verändert werden, wird auf diese Weise jedoch kaum unter den Zinssatz eines Sparbuchs fallen. Ein großer Vorteil ist, dass das gesamte Geld täglich verfügbar ist und man somit für Spontaneinkäufe oder Notfälle gewappnet ist, bei denen man umgehend Geld benötigt. Mit einem Tagesgeldkonto kann man seine Träume wahr werden lassen und zum Beispiel für ein Auto, Kleidung, Schmuck oder andere Anschaffungen sparen.
Auf einem Tagesgeldkonto sollte man also seinen Notgroschen lagern, während man nur das Geld, was man in nächster Zeit nicht benötigt, auf dem Sparbuch lässt. Mit dem Tagesgeldkonto kann man z. B. ein Studium finanzieren, spontane Geburtstagsgeschenke kaufen, Reisen bezahlen und vieles mehr. Das Tagesgeldkonto ist die beste Variante, sein Geld zu sparen, und es lässt sich bestens in Ergänzung zu einem Sparbuch nutzen.